Stufenbeläge

 

Stufen- und Fensterbankzubehör

DASAG-Stufen, -Fensterbänke und -Fertiglauftreppen können durch ein umfangreiches Zubehör-Programm bzw. reichhaltiger Bearbeitungsmöglichkeiten individuell auf das jeweilige Objekt/Projekt abgestimmt bzw. hergestellt werden. Dieses Programm bzw. die vielfältigen Möglichkeiten der Gestaltung wird in diesem Kapitel behandelt.

Gleitschutzkanten/PVC-Stoßkanten

Treppenstufen werden oft mit Gleitschutzkanten versehen. Sie dienen der Rutschsicherheit, aber auch der optischen Erkennbarkeit der Treppenkanten. Die hier gezeigten Beispiele sind Varianten, die in DASAG-Betonwerksteinstufen eingesetzt werden können. Gleitschutzkanten können in verschiedenen Farben geliefert werden.

Gleitschutzprofil (Hanno 500/1000)

Ein- oder Zweifachstreifen, deren Bahnen bei der Fertigung eingebaut werden. Der eigentliche Gleitschutz (Pilzprofil) wird nach der Oberflächenbearbeitung der Stufe hineingedrückt.

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Stoßkante (PVC)

Beim Betonieren der Stufen eingesetztes Profil mit der notwendigen Ausbildung zur Verankerung.

 

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Treppenstufen-Sockelleisten / Bischofsmützen

Werden Treppenläufe/-stufen ein- oder zweiseitig durch aufgehende Bauteile begrenzt, kommen in den meisten Fällen Betonwerkstein-Sockelleisten oder -Bischofsmützen zum Einsatz. Diese werden mit einigen Millimetern Abstand zur Stufe an den aufgehenden Bauteilen fixiert (mittels Mörtel oder Kleber). Die entstandene Fuge zwischen Stufe und Sockel bzw. Bischofsmützen wird mittels plastischer oder plasto-elastischer Fugenmaterialien geschlossen.

Dasag-Treppenstufen-Sockelleisten

Sie folgen dem abgetreppten Stufenverlauf. DASAG-Sockelleisten werden, soweit mitbestellt, dem Steigungsverhältnis der Treppe/Stufe entsprechend werkseitig hergestellt bzw. angepasst mitgeliefert. Bei hinterzogenen Winkelstufen sowie Tritt- und Setzstufen werden die Sockel so geschnitten, dass die senkrechten Sockel (Stellsockel) im rechten Winkel zu den horizontalen Sockeln aufgehen.

Abmessungen Stufen-Sockel:

h max. = ca. 7,3 cm

d max. = ca. 1,3

l max. = je nach Steigungsverhältnis

A) Tritt- und Setzstufen mit zweiteiligen Stufensockeln, bestehend aus Laufsockeln und Stellsockeln

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 B) Winkelstufen mit zweiteiligen Stufensockeln, bestehend aus Laufsockeln und Stellsockeln

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DASAG-Bischofsmützen

Sie werden ebenfalls auftragbezogen, dem Steigungsverhältnis entsprechend, werkseitig hergestellt. Im Gegensatz zu den zweiteiligen Stufensockeln (1 x horizontal + 1 x vertikal), ist die Bischofsmütze ein einteiliges Element, das zwar wie die Stufensockel angebracht wird, jedoch nicht dem abgetreppten Verlauf der Stufen folgt, sondern schräg, wobei die Oberkante ca. 5-7 cm über der Stufenvorderkante liegt.

Winkelstufen, gerade, mit Bischofsmützen

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Abmessungen Bischofsmützen:

d mind. = ca. 2,5 cm

h/l = je nach Steigungsverhältnis

 

Kopfbearbeitung

Als Kopf werden die seitlichen Kanten der Stufen und Fensterbänke bezeichnet. Bei DASAG-Stufen eird eine Kante, ein Kopf, werkseitig in der gewünschten Oberflächenbearbeitung, also geschliffen oder gewaschen, hergestellt. Der zweite Kopf, z.B. bei zweiseitig frei endenden Stufen (Balkentreppe, Bolzentreppe etc.) ist gesondert auszuschreiben.

Bei DASAG-Fensterbänken ist eine beidseitige Kopf-Bearbeitung bis 5 cm Standard. Sind die Fensterbankkanten/-Köpfe über dieses Maß hinaus sichtbar, ist dies im LV besonders zu erwähnen bzw. auszuschreiben.

Wasserrille/Aufkantung

DASAG-Stufen und -Fensterbänke werden werkseitig oberflächeneben hergestellt. Bei ein- oder zweiseitig frei endenden Stufen kann es später bei der täglichen Reinigung dazu kommen, dass überschüssiges Wischwasser über den Rand läuft und abtropft. Dies kann mittels einer Wasserrille oder Aufkantung vermieden/verhindert werden.

Wasserrille

Hier wird über die gesamte Stufenbreite/tiefe eine 2 oder 4 cm breite und ca 0,5 cm tiefe Nut werkseitig eingefräst. Der Abstand zur Kante (Treppenauge) kann planungstechnisch festgelegt werden (in der Regel ca. 2 cm).

Aufkantung

In diesem Fall wird ein Betonwerksteinelement im Stufenfarbton im Randbereich der Stufe bzw. der Randplatte (am Treppenauge) aufgeklebt. Die Dicke des Elementes beträgt ca. 1,5 cm, die Breite ca. 4 cm, die Länge richtet sich nach der Stufenbreite-/tiefe. Auch die Lage der Aufkantung kan planerisch genau fixiert werden (evtl. muss um die Fasenbreite am Stufenkopf versprungen werden). Beide Sonderausführungen sind im LV entsprechend auszuschreiben bzw. zu erwähnen. Sie sind kein werkseitiger Standard.

Randplatten

Sie werden wie DASAG-Stufen und -Fensterbänke aus reinem Vorsatzmaterial ohne Hinterbeton hergestellt und sind daher nicht zweischichtig wie normale Betonwerksteinplatten. DASAG-Randplatten kommen überall dort zum Einsatz, wo der Plattenbelag frei sichtbar endet, z.B. auf frei endenden Treppenpodesten, Treppenaugen etc. Hier können dann anstelle der zweischichtigen Normal-Platten DASAG-Randplatten eingesetzt werden, um ein optisch und gestalterisch zufriedenstellendes Gesamtbild zu erzielen.

Abmesssungen Randplatte:

b max. = ca. 30 cm

d mind. = ca. 4,0 cm (bis ca. 1,20 m Länge)

d mind. = ca. 5,0 cm (von 1,21-1,50 m Länge)

 

DASAG-Betonwangen

Diese sind für den Einsatz im Außenbereich gedacht, z.B. für Eingangsbereiche über Geländeniveau etc. Die Wangen werden auftragsbezogen hergestellt, so dass hier planerischer und gestalterischer Freiraum gegeben ist. DASAG-Betonwangen sind ideal in Verbindung mit DASAG-Trittstufen, freitragend und den unter dem nachfolgenden Punkt 7 aufgeführten Podestplatten, freitragend

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Betonwange, bis 10 Stg. lieferbar

Steigung 15-18,5 cm

Auftrittbreite 27-30 cm

ca. 75 kg/lfdm

DASAG-Podestplatten (freitragend)

Auch diese sind für die Verwendung im Außenbereich vorgesehen - in Verbindung mit den o.g. Betonwangen als freitragende Podestplatten oder zur Auflage auf bauseitigen, frostfrei gegründetetn Unterkonstruktionen. Die Podestplatten werden auf Maß in Handarbeit gefertigt, Sichtkanten je nach Wunsch geschliffen oder gewaschen, mit oder ohne Wassernase lieferbar.

 

Quelle: http://www.dasag.info/ckfinder/userfiles/files/Stufen-_und_Fensterbankzubehoer-Ausstattungselemente_POPR.pdf

 

 

 

 

 
 

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